Der Spiegel berichtet: "Einem Karlsruher Team ist es erstmals gelungen, ein dreidimensionales Objekt unsichtbar zu machen."
Das wäre doch die Lösung mancher anstehender Probleme. Man könnte sie, dank moderner Technik, gewissermaßen unter den Teppich kehren, und das mit einem Knopfdruck.
Die Kanzlerin könnte Westerwelle verstecken, Gutenberg, sich oder seine Unwissenheit, die BfA die Hartz IV-Menschen, die EU Griechenland, Al Quaida Bin Laden, die CDU die LINKS-Partei und so weiter; die Wunschliste ist beliebig fortzusetzen. Doch leider, so ist zu lesen, funktioniert die Anlage nur im kleinen und im nicht sichtbaren Bereich des Lichtes - wie schade. So müssen wir uns also weiter mit unseren Politikern herumschlagen und zusehen, wie sie Demokratie spielen. Irgendein Grieche hat in grauer Vorzeit mal gesagt: "Die Demokraten sind schon deshalb schlecht, weil es si viele sind." Nun ja, wie hilfreich wäre da ein Tarndeckel. Allerdings beweist die FDP gerade, dass es auch anders geht: Eine verschwindende Minderheit verhunzt unser Land besser, als das vorangegangene Regierungen je zu schaffen in der Lange gewesen wären. Sowas kommt dabei heraus, wenn man einen Winzling Zünglein an der Waage sein läßt und nicht bedenkt, dass er doppelzüngig ist.
Freitag, 19. März 2010
Donnerstag, 18. März 2010
Die Kinder Gottes
Der Titel, diese uralte Metapher, kann heute nicht ohne gewisse zynische Empfindungen wahrgenommen werden. Auch "lasset die Kindlein zu mir kommen", ist seiner unschuldigen Bedeutung beraubt. Der Schaden, der das Verhalten der kath. Kirche den Schutzbefohlenen und sich selbst angetan hat, dürfte noch nicht zu ermessen sein, ist es doch eher unwahrscheinlich, dass sich die Verbrechen auf die bisher bekannten Einrichtungen beschränken, ja, es ist nicht einmal sicher, dass es sich um ein nationales Phänomen handelt. Da bedarf es, neben allen Entschuldigungen, Entschädigungen, Betroffenheiten, eines Zeichens, das weltweit wahrgenommen wird: Die Abdankung des Papstes.
Der Gedanke ist nicht neu, wenn man die diversen unschuldbeteuernden Äußerungen von Kirchen"fürsten" auch zwischenzeilig liest. Auch in der Bibelgeschichte gibt es ein Beispiel, das auch nach 2000 Jahren seine Wirkung nicht verloren hat: Jesus. Nun wird sich nach 2000 Jahren niemand mehr an Benedikt XVI. erinnern, aber es gilt, für Gegenwart und nahe Zukunft, ein Zeichen zu setzen: "Seht her, wir nehmen die Verantwortung auf uns und handeln danach!".
Alternativ kann man natürlich auch die Katholische Kirche auflösen, denn, wenn kein Zeichen gesetzt wird, kann sie wohl kaum noch Heimstatt sein für die vielen aufrechten Christen.
21. März 2010
Die Mißhandlungen weiten sich zum nationalen und internationalen Skandal aus, von dem auch - wer hätte das gedacht - die ev. Kirche nicht verschont bleibt, wie im SPIEGEL zu lesen ist. Allmählich solte man sich an den Gedanken gewöhnen, dass Kindesmisshandlungen ein Weltproblem sind. Kinder sind unsere Zukunft. Wenn wir aber unsere Zukunft nicht nur in der Ozonschicht sondern auch auf Erden deformieren, bedarf es internationaler Konventionen dagegen. Etwa: keine Verjährung, strenge Strafen für Täter und jene, die Taten dulden, ihnen also Vorschub leisten.
Der Gedanke ist nicht neu, wenn man die diversen unschuldbeteuernden Äußerungen von Kirchen"fürsten" auch zwischenzeilig liest. Auch in der Bibelgeschichte gibt es ein Beispiel, das auch nach 2000 Jahren seine Wirkung nicht verloren hat: Jesus. Nun wird sich nach 2000 Jahren niemand mehr an Benedikt XVI. erinnern, aber es gilt, für Gegenwart und nahe Zukunft, ein Zeichen zu setzen: "Seht her, wir nehmen die Verantwortung auf uns und handeln danach!".
Alternativ kann man natürlich auch die Katholische Kirche auflösen, denn, wenn kein Zeichen gesetzt wird, kann sie wohl kaum noch Heimstatt sein für die vielen aufrechten Christen.
21. März 2010
Die Mißhandlungen weiten sich zum nationalen und internationalen Skandal aus, von dem auch - wer hätte das gedacht - die ev. Kirche nicht verschont bleibt, wie im SPIEGEL zu lesen ist. Allmählich solte man sich an den Gedanken gewöhnen, dass Kindesmisshandlungen ein Weltproblem sind. Kinder sind unsere Zukunft. Wenn wir aber unsere Zukunft nicht nur in der Ozonschicht sondern auch auf Erden deformieren, bedarf es internationaler Konventionen dagegen. Etwa: keine Verjährung, strenge Strafen für Täter und jene, die Taten dulden, ihnen also Vorschub leisten.
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